Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Forst um 07:44 Uhr zu einem Gebäudebrand in die Schwanenstraße alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Forst war zuvor auf die Rauchwolke aufmerksam geworden. Er rettete die beiden Bewohner aus dem bereits verrauchten Anbau und setzte gemeinsam mit weiteren Passanten einen Notruf ab. Die Bewohner hatten zuvor versucht, den Brand eigenständig zu löschen, mussten ihre Löschversuche jedoch erfolglos abbrechen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl eines an das Wohnhaus angebauten Gartenhauses in Brand. Flammen und dichter Rauch waren deutlich sichtbar. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer vermutlich von einem im Gartenhaus befindlichen Arbeitsgerät ausgegangen und hatte sich anschließend ausgebreitet.

Zur Brandbekämpfung kamen drei Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Die Löschmaßnahmen erfolgten gleichzeitig von zwei Seiten. Neben einem Innenangriff wurde das Dach geöffnet, um versteckte Glutnester gezielt ablöschen zu können. Durch das schnelle Vorgehen konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und ein weiteres Übergreifen auf angrenzende Gebäudeteile verhindert werden.

Mehrere Vogelkäfige konnten durch die Feuerwehr aus dem betroffenen Anbau in Sicherheit gebracht werden.

Die Feuerwehr Forst war mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls im Einsatz waren der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, einem Notarzt sowie die Notfallhilfe des DRK Forst. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Bericht: Fabian Geier Bild: [fge]

 

Fahrzeuge: